Montag, 27. März 2017

Rezension: "Dunkle Tage - Blackout" von Alex T. Watney

Titel: Blackout - Dunkle Tage
Autor: Alex T. Watney
Verlag und Infos: SP, Mehr Infos zum Autor
TB, 107 Seiten
Preis: 5,99 €
Genre: Dystopie/Novelle
Reihe: nein

Blackout - Dunkle Tage - Alex T. Watney


Inhalt

Zoey lebt mit Ihren Eltern in Lancaster. Sie hat ein gutes Leben, doch von einem Tag auf den anderen ändert sich alles: Während eines Einkaufsbummels mit Ihrer Mutter fängt im Einkaufszentrum an, die Elektrik verrückt zu spielen.

Zufällig sehen Sie im Fernsehen eine offizielle Ankündigung, das für einen unbekannten Zeitraum die komplette Stromversorgung ausgeschaltet wird. 

Zuerst nehmen sie es gelassen, denn die Familie ist vorbereitet. Doch dann überschlagen sich die Ereignisse - Zoey wird unversehens in eine mörderische politische Intrige aus höchsten Kreisen hineingezogen. Auf einmal geht es um Leben und Tod für Ihre Familie und die Liebe ihres Lebens und sie weiß nicht mehr, wem sie vertrauen kann.


Beurteilung 

Also, ich war sehr gespannt auf das Buch, da es dystopisch klang und ich solche Themen sehr gerne lese. Ich habe mich aufgrund von Titel und Klappentext um das Buch beworben und nicht weiter auf die Details geachtet.

Daher war ich zunächst etwas überrascht, als das Buch sich als Kurzgeschichte mit gerade etwas mehr als 100 Seiten erwies, aber das muss ja kein Nachteil sein, also fing ich gespannt an zu lesen.

Die Geschichte fing sehr gut und spannend an, ich hab sofort Zugang gefunden und konnte mich hervorragend in die beschriebenen Szenarien hineinversetzen. Die Grundidee des geplanten und angekündigten Ausfalls der Stromversorgung finde ich auch sehr interessant. Wie werden sich die Menschen verhalten? Da zeigt sich, wie selbstverständlich man diese Dinge nimmt und wie man auf einmal dastehen kann, wenn elementare Dinge wie Strom auf einmal nicht mehr da sind - wir sind einfach total abhängig.

Ich muss aber auch kritisieren: Es ist klar, in Kurzgeschichten wird die Handlung etwas gerafft und muss zügig voranschreiten, um trotzdem eine vollständige Geschichte hinzubekommen.

Aber in diesem Fall fand ich es doch etwas abstrus, dass jemand, den Zoey noch nicht einmal 24 Stunden richtig kennt, auf einmal die unsterbliche Liebe sein soll. Auch die Hintergrundgeschichte, dass zwei benachbarte Familien auf einmal alle in irgendwelche geheimen politischen Machenschaften verstrickt sind, fand ich ziemlich Hollywood-Blockbuster-mäßig. 

Insgesamt war mir hier der Zeitraffer einfach zu stark ausgeprägt, 50 Seiten mehr hätten dieser Geschichte doch sehr gut getan.

Also um zum Fazit zu kommen: Supergute Idee, aber zu viele Details zu sehr zusammengerafft, daher konnte ich vor allem zum Ende hin eher nur noch den Kopf schütteln.

In diesem Fall gibt es leider von mir nur 3 von 5 Sternchen.


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