Sonntag, 2. Oktober 2016

Rezension: "In den Tiefen der Ewigkeit" - Isa Day

Titel: In den Tiefen der Ewigkeit 
Autor: Isa Day
Verlag und Infos: Pongü Verlag
TB, 203 Seiten
Preis: 14,96 €
Reihe: Ja, Band 2 
Genre: Fantasy



 „In den Tiefen der Ewigkeit“ von Isa Day

Inhalt:

Der verletzte Himmel ist nicht mehr aufzuhalten – der Riss kann nicht mehr geheilt werden. Als letzte Hoffnung machen sich die Brüder Marcin und der todkranke Joshi auf zu den „Geistern“ auf der nahe gelegenen Burg, um mit ihnen zu sprechen, denn nur noch gemeinsam scheint es möglich, dem unaufhaltsamen, tödlichen Sonnenlicht zu trotzen.
Denn trotz den schrecklichen Geschehnissen, die die Waisenkinder in zwei Gruppen zerissen haben, den Tod der Heilerin Jenna und die bösartige Entwicklung ihres Kindkönigs, sie müssen irgendwie versuchen, den Riss am Himmel aufzuhalten, da sie das Sonnenlicht sonst töten wird.
Doch leider gelingt es nicht – Weise und Menschen müssen gemeinsam ihr Überleben in der Flucht suchen. Ihre Welt und ihre Behausungen drohen vom Licht zerstört zu werden.
Ob sie ihre Welt noch retten können? Sie suchen Hilfe bei den Drachen, doch es ist ein Wettlauf um ihr Leben.
Während Menschen wie Weise wider Willen zusammenarbeiten müssen, lernen Sie sich besser kennen – und fördern erstaunliches über ihre Vergangenheit und ihre Absichten zu Tage.
Ob die Welt mit ihren geeinten Kräften und der Hilfe der Drachen gerettet werden kann und ob Joshi seine Krankheit weiterhin erfolgreich bekämpfen kann…lest selbst.

Beurteilung

„In den Tiefen der Ewigkeit“ setzt nahtlos fort, wo „der verletzte Himmel“ aufgehört hat.
Man findet relativ schnell wieder in die Geschichte, es gibt auch ausreichend Rückblenden für diejenigen, die sich an Teil eins vielleicht nicht mehr so im Detail erinnern können.
Den Spannungsgehalt fand ich beim zweiten Teil wesentlich höher – irgendwie passiert mehr, und es gibt unerwartete Wendungen oder auch Enthüllungen, der Ausgang ist absolut nicht vorhersehbar.
Jetzt bin ich auf den dritten Teil richtig gespannt. 

Ein kleines Manko muss ich dennoch ansprechen, ich weiß nicht mehr ob ich das beim ersten Teil auch schon getan habe: Irgendwie sind mir die Menschenkinder zu „gut“, zumindest die meisten – es gibt hier ziemlich viel schwarz und weiß, aber wenig grau, und so sind Menschen finde ich einfach nicht. Ich kann nicht beurteilen, ob dies Absicht ist, weil ja zumindest die menschliche Hälfte der Protagonisten aus Kindern besteht, die noch nicht unbedingt so vielschichtig denken wie Erwachsene und eher gefühlsbetonter sind, oder ob es sich einfach um den Stil der Autorin handelt.

Ich möchte das aber auch nicht überbewerten, ich stelle es lediglich fest, es hat dem Buch aber nicht sehr geschadet, es macht vielleicht auch erst die Atmosphäre aus, die in dem Buch entsteht.
Und die ist wirklich einzigartig, das kommt ganz anders an als in den üblichen Fantasyromanen – irgendwie stiller, vollkommener, und man bekommt durch Andeutungen eine Ahnung, wie vielschichtig diese Welt noch werden kann, die uns die Autorin hier malt.
Alles in allem eine schöne Fortsetzung, der Lesefluss ist okay, mit ein paar kleinen Längen, aber dennoch flüssig lesbar. Die Hauptfiguren sind ganz lieb charakterisiert, aber zu „schwarz/weiß“ für meinen persönlichen Geschmack, das muss letzten Endes dann jeder für sich selbst entscheiden.

Auf jeden Fall durchaus eine Chance wert.
Ich gebe hier 4 von 5 Sternen.

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