Mittwoch, 20. Januar 2016

Rezension : "Extinction" von Kazuaki Takano









Rezension zu „Extinction“ Autor:  Kazuaki Takano

 Verlag: C. Bertelsmann, ISBN 978-3-570-10185-8

Abenteuer, Wissenschaft, Globalität, Machtspiele. All das und mehr findet in dem neuen Roman von Kazuaki Takano Platz zu einem furiosen Spiel. Es ist ein Spiel der Macht, der Angst, der Intelligenz und dem Phantastischem.

Nicht unbedingt neu ist die Szene im Prolog im Oval Office. Ein amerikanischer Präsident mit dem bekannten administrativen Anhang. Es wird entschieden.
 Jonathan Yaeger, ein Söldner, erhält einen gefährlichen Auftrag, der ihn in das zentrale Afrika bringen wird. Wie gefährlich, bringt Takano mit der Aufzählung bekannter Stammes und Glaubensfehden, mordenden Banden und diversen geheimnisvollen Geheimdienstaktivitäten elegant zum Ausdruck.

Gleichzeitig geschieht in Japan unvorhergesehenes.  Sento Koga, Student an der Tokioter Universität  für Naturwissenschaften, muss die Hinterlassenschaft seines kürzlich gestorbenen Vaters aufarbeiten. Tanako steigert seine Spannung gnadenlos. Er scheint sich in medizinischen Details zu verlieren, jedoch merkt der Leser schnell die dahinterstehende Dramatik.

Ähnlich auch bei den diversen Geheimdienst Aktivitäten. Detailliert zeigt er die Gemeinheiten der NSA auf. Die Intelligenz, die hinter diesen Machenschaften steckt, ist beeindruckend. Und die hochkomplizierte Mathematik dazu.

So spannt Takano den Spannungsbogen erbarmungslos weiter.
Die Überraschungen reißen nicht ab. Aus der ursprünglichen Aktivität wird ein Rettungsprogramm.
Die Ereignisse überschlagen sich.

Allein der Gedanke, was möglich sein könnte, wenn die Evolution fortschreitet, könnte einem die Gänsehaut bescheren. Nichts ist unmöglich.

Ein durchgängig spannendes Buch, das man ungern vor der letzten Seite aus der Hand legt. Mit seiner Mischung von Phantasie zu gegenwärtigen Geschehnissen und aktuellen Schauplätzen ist Tanako ein Thriller der Meisterklasse gelungen.




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