Dienstag, 26. Januar 2016

Rezension : "Deadrise" von Robert Blake Whitehill




Rezension : Deadrise von Robert Blake Whitehill
Leseprobe : *klick*


Heute möchte ich Euch zur Abwechslung mal wieder einen klassischen Thriller vorstellen. 

Ich habe diesen Roman beim Luzifer Verlag entdeckt ( eine wahre Fundgrube für jeden Fan des düsteren Horrors und dystopischen Endzeitszenarien übrigens ).

Deadrise ist allerdings wirklich ein klassischer Thriller – und obwohl das nicht unbedingt mein bevorzugtes Genre ist, muss ich zugeben, dass ich Deadrise in kürzester Zeit verschlungen habe, was mal wieder beweist, dass es bei einem brilliant geschriebenen Buch fast schon egal ist, worum es letztendlich geht ;-)

Hier haben wir eine begleitende Liebesgeschichte ( sehr realistisch, nicht zu schnulzig ) als Nebenschauplatz, eine verschworene Gemeinschaft von Kriegsveteranen, eine Bombe, Gold, Spione, Geheimdienste, politische Ränkespiele, Terrororganisationen – hier wird dem Spannungsfan richtig was geboten.

Worum geht es ? 

Ben Blackshaw, der Sohn von Richard Blackshaw, lebt auf einer kleinen Insel in Maryland – Smith Island. Er und sein Kollege Knocker Ellis gehen auf althergebrachte Art Austern fischen, um sich Ihren Lebensunterhalt zu verdienen – genauso wie alle anderen der alteingesessenen, verschworenen Insulanergemeinschaft.
Doch ein Tag verändert alles – beim Tauchen findet er nicht nur eine anonyme Leiche, sondern auch noch 20 Kisten voll mit Gold – und einer tödlichen, strahlenverseuchten Bombe, die er versehentlich aktiviert.
Leider ist Ben nicht der Einzige, der das Gold gerne für sich hätte : Maynard Chalk, ein skrupelloser und psychisch kranker Politiker sowie seine Chefin, eine Senatorin, spielen hier auch noch ein krankes Spiel, in dem sie gewinnbringend weltweit Terrororganisationen gegeneinander ausspielen und dabei vor nichts zurückschrecken.
Eine gnadenlose Jagd und ein Psychospiel um das Gold und um das Leben von Ben Blackshaw und seinem Vater beginnt. 

Das Buch 

Ohne langatmige Prologe stürzt sich der Autor direkt auf die Story und entwickelt die Hauptfiguren Ben Blackshaw, Knocker Ellis, Maynard Chalk sowie ihre Nebenrollen sehr sorgsam und detailgetreu. Trotz aller Gewalt und Skrupellosigkeit, um die es sich im Roman dreht, ist das Buch nicht brutal oder grobschlächtig.
Stellenweise habe ich als absoluter Nicht-Boot-Kenner und Nicht-Waffen-Kenner etwas den Faden verloren, wenn in einem Absatz die technischen Details zu Booten, Antrieben oder Waffen erklärt wurden und ich jedes 3. Wort nicht verstanden habe J Diese Abschnitte sind aber sehr kurz und spielen für die Handlungsabfolge keine wirkliche Rolle. Weglassen würde aber auch den Plot weniger glaubwürdig machen, von daher passt es schon ganz richtig rein.
Absolut gut geschrieben und am Ende irgendwie richtig abgehoben und ein bisschen gruselig –  ein sehr gutes Buch !





 

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